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Walaba: Terrassenholz mit extrem hoher Resistenz

 

Von Natur aus imprägniert, formstabil und witterungsbeständig

 

Ein Holz, das von Natur aus imprägniert, formstabil und extrem witterungsbeständig ist? Gewonnen aus beispielhaft nachhaltiger Forstwirtschaft und einer außergewöhnlichen Ressource? Gibt es. Walaba heißt das für den Terrassenbau extrem gut geeignete Tropenholz aus Surinam, dem kleinsten Land Südamerikas. Ohne jede künstliche Nachbehandlung erreicht es die Holzresistenzklasse 1.

Als Terrassendielen eingesetzte Hölzer sollten wegen ihrer vielfältigen Belastungen eine hohe Haltbarkeit aufweisen. Diese wird in die Kategorien 1 bis 5 klassifiziert, wobei 1 die höchste Dauerhaftigkeitsklasse definiert. Nadelhölzer, wie Douglasie oder Lärche, erreichen von Natur aus zum Beispiel lediglich die Dauerhaftigkeitsklasse 3 bis 4.

Um die Haltbarkeit heimischer Hölzer zu erhöhen, werden sie oftmals thermisch oder chemisch behandelt. Doch nicht jeder möchte ein künstlich imprägniertes Holz – oder gar ein Kunststoffprodukt – auf seiner Terrasse verlegt wissen. Für denjenigen gibt es eine natürlich widerstandsfähige Alternative: Walaba.

In Surinam wird bereits seit Jahrhunderten ein Holz verwendet, das alle erforderlichen und gewünschten Eigenschaften eines Terrassenholzes von Natur aus mitbringt: Walaba. Das mit natürlichen Wachsen und Harzen durchtränkte und dadurch biogeschützte Surinamholz Walaba ordnet sich ganz ohne chemische oder thermische Behandlung in die höchste Resistenzklasse 1 bei Hölzern ein.

Damit ist es nicht nur extrem haltbar im Außenbereich, sondern erweist sich auch als äußerst formstabil: Es quillt und schwindet kaum. Liebhaber natürlichen Bauens erfreuen sich zudem daran, dass Walaba besonders edel und gleichmäßig vergraut, wenn man diesen Effekt wünscht..

Auch ökologisch ist alles im grünen Bereich: Surinam verfolgt ein weltweit beispielhaftes Programm der nachhaltigen Forstwirtschaft, das von der staatlichen Forstbehörde SBB strengstens kontrolliert wird. Danach werden aus den bewirtschafteten Zonen des Waldes in der Regel nicht mehr als zwei Bäume pro Hektar entnommen. Anschließend ruht dieses Waldgebiet für mindestens 25 Jahre, bevor erneut geerntet werden darf.

Ergänzt wird diese maßvolle Nutzung durch die Gewinnung von abgestorbenen Bäumen aus dem 1500 Quadratkilometer großen Brokopondo-Stausee. Die Jahrzehnte im Wasser haben dem Walaba dabei keineswegs geschadet, es eignet sich unverändert hervorragend als Terrassenholz.

 

 

Surinam: In 25 Jahren nur zwei Bäume pro Hektar ernten

 

Nachhaltige Forstwirtschaft als Tropenwaldmedizin

 

Ein sich selbst überlassener Urwald ist komplett CO2-neutral, also ohne wirklichen Gewinn für das Klima. Denn im naturbelassenen Wald wächst nur exakt so viel Holz nach, wie durch den natürlichen Verfall verloren geht. Dabei setzt das verrottende Holz CO2 frei, das durch die nachwachsenden Bäume in gleicher Menge wieder gebunden wird. Wie man stattdessen den Tropenwald fit hält und gleichzeitig das Klima entlastet, zeigt das kleinste südamerikanische Land: Surinam.

Surinam verfolgt ein weltweit beispielhaftes Programm zur nachhaltigen Forstwirtschaft. Danach werden nur alle 25 Jahre zwei Bäume pro Hektar aus dem Tropenwald entnommen – strengstens kontrolliert von der staatlichen Forstbehörde SBB.

Entscheidendes Auswahlkriterium für die Ernte ist das Alter der Bäume. Denn das Fällen eines alten Baums hat gleich mehrere Vorteile: Zum einen wird verhindert, dass ein überalterter Baum verrottet und damit CO2 freisetzt. Zum anderen gelangt durch die Herausnahme solcher Bäume mehr Licht zum Waldboden und ermöglicht das Wachstum neuer Pflanzen und Bäume – die wiederum mehr CO2 binden. Das Ergebnis: ein gesunder, umweltaktiver und lebendiger Urwald.

In Surinam ist man sich bewusst, dass der intakte Wald eine der wertvollsten Ressourcen des Landes darstellt. Deshalb kontrolliert die SBB auch den Export des Holzes extrem streng – vom Einschlag im Urwald bis zum Verladen im Hafen. In Europa wird das wegen seiner Eigenschaften für den Außenbereich besonders geeignete Surinamholz nahezu ausschließlich als Diele für den hochwertigen Terrassenbau verwendet.